Wann wird EMDR angewendet?

EMDR ist eine der wirksamsten Methoden der Traumatherapie die das Durcharbeiten von traumatischen oder auch anderen emotionalen Stresserlebnissen erleichtern.

Wofür steht die Abkürzung EMDR?

Die Abkürzung steht für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“. Bilaterale Augenbewegungen erleichtern das Durcharbeiten traumatischer Erlebnisse.

Für wen kommt die Behandlung in Frage?

Die Therapie kommt für Personen in Frage, die den Eindruck haben, dass traumatische Ereignisse aus der Vergangenheit ihren jetzigen Alltag beeinträchtigen. Ob eine Traumafolgestörung vorliegt, kann in einem ausführlichen Gespräch gemeinsam herausgefunden werden.

Die Behandlung kann auch ohne Vorliegen einer klinisch bedeutsamen Posttraumatischen Belastungsstörung helfen, belastende Ereignisse aus der Vergangenheit zu verarbeiten. Voraussetzung ist aber immer das Vorhandensein von ausreichende Ressourcen oder Kraftquellen, um sich den belastenden Erinnerungen stellen zu können. Diese Kraftquellen können im Verlauf der Therapie als Vorbereitung zur Traumakonfrontation entwickelt werden. Ebenfalls findet es Verwendung in der Schmerztherapie bei chronischen Schmerzen.

Möchten Sie mehr erfahren?

Bei Fragen wenden Sie sich an unsere Fachexpertin Frau Dott. Innocenza Miele, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP in der ACAMED Arztpraxis Uster.  Sie ist Präsidentin der Fachverbands EMDR Schweiz

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Arztpraxen in Dübendorf, Binz, Uster, Zürich-Schwamendingen